11.02.2019

„Das Interesse an nachhaltigen Kunststoffen ist enorm“

Nachhaltigkeit ist ein selbstverständlicher Bestandteil bei allem, was Trioplast tut. Unsere Produkte sollen die hohen Anforderungen des Marktes erfüllen und gleichzeitig die Umwelt so wenig wie möglich belasten. In einem Projekt haben sich vier Studierende der Königlichen Technischen Hochschule, KTH, Stockholm, mit nachhaltigen Verpackungen für Hygieneartikel beschäftigt.

„Das war wirklich sehr lehrreich. Uns wurde bewusst, wie komplex die Kunststoffindustrie ist, was auch für das eigentliche Material Kunststoff gilt. Kunststoffe zu recyceln, ist wesentlich komplizierter, als wir dachten“, erklären Aina Griksaite, Mikaela Larsell Ayesa, Therese Nylander und Mimmi Isacsson Larsson, die an der KTH ein Maschinenbaustudium absolvieren.

Trioplast hat gemeinsam mit den vier Maschinenbaustudentinnen ein Projekt im Bereich Innovation und Produktentwicklung durchgeführt, das zum Ziel hatte, Verpackungen für Hygieneartikel zu entwickeln, bei denen Umwelt und Nachhaltigkeit im Zentrum stehen.

„Es gibt sehr viele Gesetze und Bestimmungen, die eingehalten werden müssen, auch bei Verpackungen für Hygieneartikel, was den Wechsel zu recyceltem Material erschwert“, erklären die Studentinnen.

Sie kamen unter anderem zu dem Schluss, dass ein System erforderlich ist, das die Herstellung von nachhaltigen Produkten aus recyceltem Kunststoff vereinfacht.

„Die aktuellen Normen und Bestimmungen sind kompliziert und umständlich. Es ist wichtig, diejenigen zu unterstützen, die sich für eine nachhaltige Gesellschaft engagieren. Gleichzeitig müssen die Verbraucher natürlich den Produkten vertrauen können“, fahren sie fort.

Während des Projektes konnten die Studentinnen feststellen, dass das Interesse an nachhaltigem Kunststoff enorm ist und immer stärker ins Bewusstsein der Endverbraucher rückt.

„Es gibt viel zu tun, um die Gesellschaft nachhaltiger zu machen. Es muss für die Verbraucher einfacher werden, nachhaltige Kunststoffe zu wählen, z. B. durch Umweltsiegel wie Trioloop, aber auch durch Recycling ihrer Kunststoffverpackungen“, erklären die Studentinnen.

Das Projekt hat zudem viele Gedanken dahingehend geweckt, was Nachhaltigkeit überhaupt ist.

„Hierbei geht es ja nicht nur um das eigentliche Material. Ein Unternehmen kann in vielerlei Hinsicht nachhaltig sei, z. B. durch die Verwendung von Ökostrom und umweltfreundlichen Materialien sowie durch Kreislaufwirtschaft. Wir sind gegenüber Produkten, die als nachhaltig vermarktet werden, deutlich kritischer geworden“, fahren die vier fort.

 

Wie sieht Ihrer Ansicht nach die Kunststoffindustrie der Zukunft aus?

„In zehn Jahren wird praktisch der gesamte Kunststoff aus erneuerbaren Rohstoffen oder recyceltem Kunststoff bestehen. Die Recyclingsysteme werden weiterentwickelt und optimiert sein, um den Verbrauchern das Recyceln zu erleichtern, gleichzeitig werden die Hersteller in der Lage sein, qualitativ hochwertigen, recycelten Kunststoff zu produzieren“.