We are reusers

CSR

Die gesellschaftliche Verantwortung von Trioplast

Bei Trioplast stehen Nachhaltigkeit und Umwelt weit oben auf der Agenda. Unsere Nachhaltigkeitsarbeit ist langfristig ausgelegt, z. B. durch innovative Produktentwicklung, aber auch dadurch, dass bei der täglichen Arbeit an Umwelt und Nachhaltigkeit gedacht wird - vom einzelnen Mitarbeiter, der abends nach der Arbeit die Lampen ausknipst bis hin zur Entwicklung klimafreundlicher Produkte und Lösungen. Unseren Energieverbrauch und unsere Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig das Recycling zu steigern, ist bei uns ein andauernder Prozess, an dem wir täglich arbeiten. 

 

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DIE UMWELT IM BLICK

 

Bei Trioplast berücksichtigen wir die Umwelt bei allem, was wir tun. Jeder Geschäftsbereich, jede Produktionseinheit und jeder Mitarbeiter tragen ihren Teil dazu bei, unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Remove, Reduce und Reuse sind die Leitthemen, die uns an unsere tägliche Arbeit für die Umwelt erinnern.

Remove
Durch den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe für die Herstellung eines Produkts wird die Umweltbelastung deutlich reduziert. Daher sind wir auf unser Produkt Triogreen besonders stolz, da es eben aus erneuerbaren Rohstoffen besteht. Wir sind eines der wenigen Unternehmen auf der Welt, das eine Alternative zur herkömmlichen Polyethylenfolie anbieten kann.

Reduce
Wir arbeiten zusammen mit unseren Kunden daran, Materialanwendung, Verpackungslösungen und Transporte so zu optimieren, dass wir gemeinsam die Folgen unserer Tätigkeit für die Umwelt auf ein Minimum reduzieren. Wir entwickeln dünnere und festere Produkte und verwenden mehr Recyclingmaterial. Wir optimieren Transporte von und zu uns, indem wir die Fahrzeuge voll beladen. So machen wir keine Kompromisse bei Qualität, Funktion oder Umwelt.

Reuse
Wir recyceln. Alles Material aus unserer Produktion, das nicht an unsere Kunden geliefert wird, wird von uns wiederverwendet. Dabei begnügen wir uns nicht damit, eigene Wertstoffe zu recyceln, sondern auch Material, das wir von externen Lieferanten und Kunden kaufen, wird bei uns recycelt und wiederverwendet. Das ist unser eigener natürlicher Kreislauf.

Eine echte Kreislaufwirtschaft – Trioplast konzentriert sich auf Wiederverwertung

Trioplast hat seine Hauptniederlassung in Skandinavien. Damit hat das Unternehmen seine Wurzeln in einer Region mit einer sehr gut ausgebauten Infrastruktur für das Recycling der verschiedensten Materialien. In Skandinavien gibt es eine sehr starke Recycling-Kultur, in der die meisten Menschen Metall, Kunststoff, Glas und andere Abfallkomponenten trennen.

Wir bei Trioplast arbeiten aktiv daran, unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern und haben das Recycling-Konzept zu einem der Leitsterne unserer täglichen Arbeit erhoben. Eines der besten Beispiele dafür ist unsere klimafreundliche Tragetasche, die bis zu 80 % aus recyceltem Kunststoff besteht.

 

In vielen Ländern stellt Müll ein großes Problem dar.
Insbesondere in den globalen Wachstumsregionen, wie in China und Südamerika, bestehen Probleme mit exzessiver Vermüllung. Aber auch in Teilen Europas, vor allem im Süden und Osten, gibt es Probleme. Müll besteht zu einem gewissen Anteil aus Plastiktragetaschen. Die Anwendung dünner, minderwertigen Plastiktüten, die nicht reißfest sind, führt zu erhöhtem Verbrauch. Darüber hinaus werden Plastiktüten, Tragetaschen und anderer Müll auf großen Deponien entsorgt. Durch Erosion auf den Deponien gelangen die Plastiktüten und Tragetaschen an die Oberfläche, wo sie u. a. auf das Meer hinaus geblasen werden können und so zur Meeresverschmutzung beitragen. Vermüllung und der hohe Verbrauch an Plastiktüten haben die EU 2015 veranlasst, Vorschriften für ihre Mitgliedstaaten zu beschließen. Demnach soll in Europa bis 2025 der Verbrauch an Plastiktüten von 90 auf 40 Tüten pro Person und Jahr gesenkt werden.

Es muss jedoch klar sein, dass hier im Norden nicht dasselbe Vermüllungsproblem besteht. Unsere Tüten und Beutel sind besser und haltbarer als die im Süden Europas verwendeten. Nachdem sie für den Einkauf verwendet wurden – oft mehrmals – nutzen wir sie beispielsweise als Müllbeutel. Beutel und Tüten, die wir nicht als Müllbeutel verwenden, werden auf Recyclinghöfen entsorgt. Eine echte nordische Herausforderung besteht allerdings darin, die Umweltbelastung durch unsere Beutel und Tüten in Form einer verminderten Kohlenstoffbilanz zu senken. Und hier kommen unsere klimafreundlichen Tragetaschen aus wiederverwendetem Kunststoff ins Spiel. Indem wir bis zu 80 % wiederverwendetes Material nutzen, vermindern wir drastisch unsere Auswirkungen auf die Umwelt.

Eine starke Recycling-Kultur bei Trioplast die weiterhin wächst
Die klimafreundliche Tragetasche ist nur ein Beispiel dafür, wie Trioplast kontinuierlich darauf hinarbeitet, die Verwendung von wiederverwendetem Kunststoff zu steigern. Auch andere Produkte verwenden wiederverwendeten Kunststoff und der Trend ist klar zunehmend. Von einem Gesamtvolumen von etwa 200.000 Tonnen Kunststoff, der in den Fabriken verarbeitet wird, besteht mehr als 25 % aus wiederverwendetem Material.

LOKAL ANGEBAUTER KUNSTSTOFF AUS DEM WALD

Ein Umweltheld in Reichweite

Lokal angebauter Kunststoff, grüner Kunststoff oder klimafreundlicher Kunststoff. Viele Bezeichnungen für dasselbe, aber worum geht es hier eigentlich? Einfach ausgedrückt wird lokal angebauter Kunststoff oder grüner Kunststoff aus Biomasse aus dem Wald hergestellt. Mit anderen Worten: die Restprodukte nach dem Fällen von Bäumen in Form von Ästen, Spitzen, Rinde und Sägespänen.

Hinter dem Durchbruch, Rohstoffe aus dem Wald in Biokunststoff zu verwandeln, steht die lange und intensive Forschungsarbeit eines Unternehmens mit dem Namen SEKAB. Das Unternehmen ist passenderweise auf dem Gelände der führenden Bioraffinerie Europas angesiedelt, die Rohstoffe aus dem Wald als Grundlage verwendet. Die Bioraffinerie liegt in Domsjö in der Nähe von Örnsköldsvik in Schweden und in SEKABs Demonstrationsanlage „Biorefinery Demo Plant“ findet Forschung zusammen mit Testläufen statt, was schließlich zur Entwicklung der neuen Technik führte.

Was lokal angebauten Kunststoff angeht, so begann vieles bereits 2014. Damals startete SEKAB das Projekt „Lokal angebauter Kunststoff“ und leitete eine enge Zusammenarbeit mit Trioplast, Sveaskog, Södra, Borealis, Tetrapak, Norgesgruppen, Polarbröd und ICA ein.  Das Ziel besteht darin, zusammen eine Wertschöpfungskette einzurichten, die den ganzen Weg vom Wald bis zu fertigen Produkten wie z. B. Tragetaschen, Milchverpackungen und Windeln abdeckt.

Heute finden sich sowohl Technik als auch Wissen am Platz, jedoch noch keine industrielle Produktion von aus dem Wald stammenden Kunststoff. Trioplast, SEKAB und die anderen Interessenten arbeiten nun daran, das Pilotprojekt in die nächste Phase zu führen, eine vollständige Produktionsanlage, wobei der erste Schritt darin besteht, Geldgeber für einen Teil des Projekts oder das ganze Projekt zu finden.

Die Vorteile einer Umstellung auf biobasierten Kunststoff sind zahlreich – nicht zuletzt aus der Umweltperspektive. Untersuchungen zeigen, dass die Kohlendioxidbelastung durch vorhandene Bio-Polyethylenlieferanten geringer ist als bei fossilem Kunststoff. Das ist positiv, aber wenn wir mit der Produktion von zellulosebasiertem Kunststoff in Gang kommen, können wir die Kohlendioxidbelastung hoffentlich noch weiter senken.

TRIOGREEN

Triogreen ist unsere Handelsmarke für Produkte, bei denen wir zusammen mit dem Kunden entscheiden, sie aus grünem Polyethylen herzustellen. Der große Vorteil bei der Verwendung von Triogreen ist die geringere Auswirkung auf die Umwelt, indem wir weniger CO2 verbrauchen. Da grünes Polyethylen und fossiles Polyethylen dieselben Eigenschaften haben, können wir alle Arten von Folien und Produkten unter dem Namen Triogreen herstellen.

Alle Produkte, die vorher in traditionellem Polyethylen (also fossilem Polyethylen) erhältlich waren, sind jetzt auch in Triogreen, also grünem Polyethylen erhältlich. Das Einzigartige an Triogreen ist, dass das Endprodukt dieselben guten Eigenschaften hat, wie reguläres Polyethylen.

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Triogreen

TRIOPLAST WECHSELT ZU ERNEUERBARER ENERGIE

 

Trioplast hat als Teil des Ziels, die Auswirkungen auf die Umwelt beständig zu reduzieren, die Produktionseinheiten des Unternehmens auf erneuerbare Energie umgestellt. Da die Herstellung von Kunststoffprodukten vergleichsweise energieintensiv ist, hat der Übergang deutlich positive Auswirkungen auf die Umwelt. Der Wechsel zu kohlendioxidfreier Energie reduziert die Emissionen der Trioplast-Gruppe jährlich um 35.000 MT CO2.

Neben der Tatsache, dass Trioplast seine unmittelbaren Auswirkungen auf die Umwelt reduziert, indem aktiv Energie aus erneuerbaren Quellen eingesetzt wird, sind wir stolz darauf, damit auch zur Entwicklung und dem Ausbau erneuerbaren Energien beizutragen, was wiederum einen großen Gewinn für die Umwelt darstellt.

Somit verwendet Trioplast jetzt Energie aus sich natürlich erneuernden Quellen. Dazu gehören Windkraft, Sonnenenergie und Wasserkraft, die im Kreislauf natürlich aufgefüllt wird. Die erneuerbaren Energien werden mit minimaler Umweltbelastung erzeugt, da sie nicht mit hohen Kohlendioxidemissionen verbunden sind

UN GLOBAL COMPACT

Trioplast nimmt an der weltweit größten Nachhaltigkeitsinitiative teil – United Nations Global Compact, dem globalen Pakt der Vereinten Nationen

Das Ziel dieser Initiative ist die Erschaffung und Förderung internationaler Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsrechtsfragen, Umwelt und Antikorruption. Die Arbeit der Initiative erfolgt ausgehend von zehn Prinzipien und Trioplast wird sich nun noch stärker engagieren:

  • Prinzip 1: Unternehmen werden aufgerufen, innerhalb ihres Einflussbereichs den Schutz der internationalen Menschenrechte zu unterstützen und zu respektieren.
  • Prinzip 2: Sicherzustellen, dass das eigene Unternehmen nicht an Verletzungen der Menschenrechte beteiligt ist.
  • Prinzip 3: Unternehmen werden aufgerufen, die Gewerkschaftsfreiheit aufrechtzuerhalten („uphold“) und das Recht auf Kollektivverhandlungen tatsächlich („effectively“) anzuerkennen
  • Prinzip 4: Abschaffung aller Arten von Zwangsarbeit
  • Prinzip 5: Tatsächliche („effective“) Abschaffung von Kinderarbeit
  • Prinzip 6: Abschaffung von Diskriminierung bei der Einstellung und der Berufsausübung
  • Prinzip 7: Unternehmen werden aufgerufen, in Bezug auf Umweltrisiken das Vorsichtigkeitsprinzip anzuwenden
  • Prinzip 8: Initiative für eine größere Verantwortung für die Umwelt
  • Prinzip 9: Förderung der Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technik
  • Prinzip 10: Unternehmen sollten gegen sämtliche Formen der Korruption arbeiten, einschließlich Erpressung und Bestechung